Eine Tupperparty ist ein uraltes Ritual, welches seit Jahrhunderten von Frauen durchgeführt wird um ihren Trieb nach sündhaft teuren und zudem überaus sinnlosen Gegenständen zu befriedigen. Meistens führen Frauen diese Rituale in Gruppen von 5 bis 20 Personen durch.
Quelle Stupidedia
“Tupperwaren-Plastikboxen sind keine sinnlosen Gegenstände” – mit dieser Aussage wäre ich bestimmt der ideale Verkäufer. Vielmehr türmt sich Tupperware in jedem Küchenschrank. Sucht man zu einer Tupperbox einen passenden Deckel, wird dies schon mal eine kleine erfolglose Expedition in die Tiefen der Küchenschränke. Ich finde nie eine Schüssel mit einem passenden Deckel. Egal – bei uns ist Plastikparty. Lebensmittelaufbewahrungsboxen aus fernöstlicher Produktion werden unter amerkanischem Namen bei mir zuhause verkauft – arghhhh! Eine Gruppe von Enddreißigerinnen – gerne auch älter – sitzt in meinem Wohnzimmer (leider alle angezogen) und futtern MEINE Salzstangen und MEINE Süßigkeiten. Ich betrette vorsichtig das Wohnzimmer und ernte dabei tödliche Blicke des Entsetzens. Wie kann sich ein Mann bei einer Tupperparty einschleichen. “Keine Angst meine Damen, ich will mich nur verabschieden”. Erleichterung macht sich breit gepaart mit dem Blick “Wehe-du-setzt-dich-hier-hin”. Der interessierte Blogleser hätte jetzt sicher gerne gewußt, wie so eine Plastikparty mit einem Mann abläuft. Ich muß euch leider enttäuschen. Ich habe den Abend ganz entspannt beim Pool spielen verbracht und bin deutlich nach der Tupperparty wieder zuhause eingetroffen. Meine Frage:”Wie war die Party?” wurde mit “Ich veranstalte nie wieder eine Tupperparty” beantwortet.
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Bin ich froh, dass meine Frau keine Tupperparties veranstaltet. Braucht kein Mann!