Der aufmerksame Blogleser hat hier schon nützliche und amateurhafte Tipps für Heimwerker und Renovierer gelesen. Heute widme ich mich dem Thema Teppichboden verlegen leicht gemacht. Den letzten Teppichboden habe ich vor ca. 15 Jahren verlegt. An der eigentlichen Arbeit hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert. Zunächst muß der Raum vermessen werden und ein passender Teppichboden gefunden werden. Einen sehr nützlichen Tipp habe ich bei den Heimwerkertricks.net [externer Link] gefunden:
Beim Vermessen der Raumgröße bzw. des Fußbodens muss ein Überstandmaß für den Teppich einkalkuliert werden – ca. 10 cm. Ebenfalls geht man von der größten Breite im Zimmer aus, wenn sich Einbuchtungen darin befinden. Vorsicht ist bei schiefen Wänden gegeben.
Natürlich gehört der abenteuerliche Transport, bei dem man hofft nicht auf die grünen Staatsdiener zu treffen, mit dazu. In der Regel hängt der Teppich ca. einen Meter ungesichert aus dem Auto heraus. Zuhause angekommen ist die erste schwierige Hürde das hineinbuxieren in den gewünschten Raum, besonders schwierig bei Wohnungen in den oberen Stockwerken mit engem Treppenhaus.
Der Teppich wird jetzt in dem Raum ausgerollt und möglichst gerade verlegt. Die Überstände an allen vier Seiten beachten und den Boden zunächst einmal mindestens 12 Stunden liegen lassen. Jetzt kann der Teppichboden zugeschnitten werden. Danach eine Hälfte des Bodens umklappen und den Fußboden mit Teppichbodenkleber sauber einstreichen. WICHTIG: der Untergrund muß sauber sein. Den Teppich jetzt langsam ausrollen und die andere Bodenhälfte umklappen und verkleben. Das Zimmer gut lüften und nach 12 Stunden können die Möbel eingeräumt werden.
Letzte Kommentare