Die Schwangerschaft ist für Frau und Mann ein wunderbares Erlebnis. Gemeinsam besucht man die Schwangerschaftsvorbereitung, erlernt Atemübungen für eine sanfte Geburt und Gymnastikübungen für das allgemeine Wohlbefinden. Nach der Entbindung stellt die Frau fest, dass der besuchte Kurs eigentlich unnötig war, lediglich die Atemtechnik war hilfreich zu erlernen.
Nachträglich betrachtet bin ich der Meinung, dass die Schwangerschaftvorbereitung nur dazu diehnt sich mit anderen werdenden Müttern und Vätern auszutauschem um das Gefühl zu bekommen man ist nicht allein mit dieser ungewiesen “Situation” auf dieser Welt. Jede Frau hat natürlich die schlimmsten Geburtsschmerzen und jeder Mann bestätigt das oder kippt ohnmächtig um.
9 Monate Schwangerschaft sind dann aber auch bitte genug – keinen Tag länger. Ist der errechnete Geburtstermin überschritten werden alle Informationsquellen angezapt: warum bin ich noch schwanger? Ich will es nicht mehr sein – keinen Tag länger. Es vergehen noch ein paar Tage bis letztendlich 14 Tage daraus werden. 14 Tage drüber? Undenkbar, aber den Geburtstermin bestimmt nicht die Mutter oder der Arzt, sondern ganz allein das Kind selbst. Der Mensch plant, die Natur lenkt.
Nur was tun wenn das Warten auf die ersten Geburtswehen zur Qual wird?
Nie zuvor war die Wohnung so sauber. Viel Bewegung soll die Geburtswehen beschleunigen und beim Putzen hat frau viel Bewegung. Desweiteren sind Spaziergänge sehr zu empfehlen. Der Wehencoktail ist die letzte Geheimwaffe um die Geburtswehen einzuleiten. Dieser sollte aber nur in Absprache mit dem Frauenarzt verabreichert werden, jede Frau reagiert unterschiedlich auf den Mix aus Rizinus, Mandelmus und Aprikosensaft.
Letzendlich ist es nicht bewiesen ob der Wehencoktail wirklich bei der Geburt geholfen hat oder ob die Natur ihr “OK” gegeben hat – und das ist gut so
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