Tag 1:
Ja, ich lebe noch – denke ich. An meinem letzten Urlaubstag hat sich meine bessere Hälfte durchgesetzt: ein Besuch bei IKEA. Der Alptraum eines jeden Mannes. “Wir brauchen noch einen Tisch.” Gut ein Tisch kaufen, einladen und aufbauen … aus der Nummer bist Du in max. 3 Stunden wieder raus, meine Frau ist glücklich und ich habe wieder ein Jahr Ruhe vom schwedischen Einrichtungshaus meiner Wahl.
Nach 45 Minuten Autofahrt treffen wir bei IKEA Walldorf ein. Die Lampenabteilung wurde zu meinem Erstaunen links liegen gelassen (brauchen wir nicht noch Lampen?) und schon sind wir in der Einrichtungsabteilung für Wohnmöbel. Bei der Tischauswahl sind wir uns auch schnell (ca. 45 Minuten) einig, wobei wir das Design an passende Stühle angelehnt haben. Stühle machen natürlich Sinn, wenn man den Tisch auch wirklich nutzen will, das hatte ich nicht bedacht. Also noch 4 Stühle mit passendem Sitzbezug in rot in den Warenkorb und fertig. Dachte ich! Falsch gedacht! Der Kampf geht in die nächste Runde. Der Tisch und die Stühle stehen im Hochregal vor den Kassen. Der Weg dorthin ist jedoch sehr beschwerlich und gleich zusetzen mit dem Jakobsweg in Spanien. Unzählige Hallen kreuzen den Weg – hier gibt es Gläser (haben wir bisher aus Zahnputzbechern getrunken??), Deckchen, Kerzen, Bilderrahmen, Lampen (ich dachte wir waren schon in der Lampenabteilung). Der einzige Lichtblick: das Restaurant. Hier grätsche ich ein – mein Körper verlangt nach Stärkung. Die Fleischbällchen kann ich empfehlen, den Weg bis zur Kasse wiederum nicht. Wir schlängeln uns durch diverse Hallen durch, bis wir endlich an den Hochregalen mit dem Tisch und den Stühlen stehen – Teilenummer prüfen, aufladen, zahlen und ab nach Hause. Ich bin schon hoffnungslos hinter meinem 3 Stunden-Zeitplan! Zuhause angekommen mache ich mich gleich an die Montage des Tischs. Die Anleitung ist eindeutig und sehr schnell bin ich auch schon auf Seite 3 angekommen. Seite 3 – die Problemseite: Zeichnung und Realität weichen Lichtjahre voneinander ab. Die Bretter haben nicht die vorgesehenen Bohrungen um die Winkel zu befestigen. Die ersten Schweißausbrüche und Kraftausdrücke fallen. Wir befinden uns jetzt an dem Punkt wo ich nacharbeiten kann (wenn ich will) oder den Tisch wieder nach Walldorf fahre – 50km einfach! Nein, so schnell gebe ich mich nicht geschlagen, die Bohrmaschine wird kurzerhand zur Fräsmaschine umfunktioniert, damit die Noppen der Winkel in die Seitenbretter eingepasst werden. Der Bohrmaschinenakku ist in der Zwischenzeit leer. Feierabend, nichts geht mehr!
weiterlesen
Webdesign Pforzheim
Ich erstelle Ihre Webseite und Ihren Online-Shop preiswert und zuverlässig. Die Umsetzung realisiere ich mit lizensfreien Open Source Content Management Systemen oder programmiere auf die "klassiche Art". Neben einer professionellen Umsetzung biete ich Ihnen eine suchmaschinenoptimierte Lösung für Ihr eCommerce. Sie erhalten selbstverständlich eine Schulung und Support.
Sie gewinnen neue Kunden.
Lesezeichen
Zufallszitat
Lehrer sind Menschen, die einem helfen, Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten.
unbekannt
Letzte Kommentare