Jun172010

Vuvuzela sucks

Die Fussball-WM ist noch keine Woche alt und schon gibt es ausreichend zu meckern. Der Ball fliegt krum, es ist kalt in Südafrika (oh wir haben gar nicht gewußt, dass es auf der Südhalbkugel gerade Winter ist), es ist schnell dunkel, die Vuvuzela nervt, die Stadien sind nicht voll und der Rasen ist schon nach zwei Spielen nicht mehr bespielbar. Warum sagt und das niemand vorher? Und ausserdem war die WM 2006 in Deutschland sowieso besser. War sie das wirklich? Die Spielqualität war 2006 in der Vorrunde auch nicht besser. Vielmehr hatten wir 4 Wochen durchgehend Sonnenschein und haben alles durch unsere schwarz-rot-goldene Brille gesehen. Nichts und niemand konnte uns unsere WM schlecht machen. Die Deutschen können sowieso wunderbar organisieren – eigentlich sollte die WM immer in Deutschland stattfinden. Wer will das bitte? Die Vuvuzela verbieten? Typisch deutsch! Auf Mallorca gibt es Wiener Schnitzel, das haben wir erreicht, dann muß die Vuvuzela auch weg! Typisch deutsch!
Ich finde die Vuvuzela super. Am Fernseher einfach ein wenig am Equalizer rumspielen und schon hört man die Vuvuzela nicht mehr ganz so heftig. Wir leben im 21. Jahrhundert, da sollte es doch jeder TV-Station möglich sein, diese Frequenzen zu reduzieren.
In der Vorrunde wird es noch einige unterirdische Spiele geben. Es ist wesentlich einfacher Weltmeister zu werden, als Europameister, denn die Leistungsdichte ist in Europa leider noch höher, auch wenn dies einige ausgediehnte Fussballprofis anders sehen. Das haben die Vorrundenspiele bestätigt.
Wirklich gute Spiele werden ab dem Achtel-/Viertelfinale zu sehen sein, dann hoffentlich mit noch mehr Vuvuzela!

Jun022010

Zarge montieren

ZargeneinbauDer Einbau einer Zarge ist eigentlich gar nicht so schwer – selbst für Heimwerker. Der Hobbymonteur sollte jedoch viel Zeit einplanen, wenn man den Türrahmen noch nie montiert hat.
Wichtig:das Zargeneinbaumaß VORHER prüfen, dann klappt es auch mit dem Zargeneinbau 2 Meter 5 beachten, hat wieder mal auf Anhieb NICHT funktioniert :-)
Eine Montageanleitung gibt es hier keine – davon gibt es schon reichlich im Netz. Beim Kauf ist eine Anleitung des Herstellers dabei.
Ich möchte lediglich aus meiner Sicht die wichtigsten Tipps nennen:

  • beim Einkeilen das Falzmaß genau einhalten
  • die Zarge genau waagrecht und senkrecht ausrichten, gerne auch nochmals prüfen
  • keinen Standard-Montageschaum verwenden, da dieser sich stark ausdehnt und so den Türrahmen “zusammen drückt”, Zweikomponenten-Zargenschaum verwenden (dehnt sich fast kaum aus)
  • nach dem Ausschäumen 5 Minuten warten und dann die Türe einsetzen und prüfen ob die Türe sauber schliesst, ggf. nochmals den Türrahmen korrigieren
Jun022010

The Return of Bambus

The Return of BambusNachdem letztes Jahr der Bambus oberflächlich entfernt wurde (ich habe darüber berichtet und noch mehr berichtet und wieder berichtet) wächst der Bambus jetzt noch besser als zuvor. Mittlerweile hat der Bambus eine satte Höhe von 2 Metern erreicht. Dieses Jahr hilft nur noch graben, graben und noch mehr graben um dann nächstes Jahr hoffentlich deutlich weniger Bambus vorzufinden. Auch in diesem Jahr gilt: wer kostenlos Bambus haben möchte, darf gerne vorbei kommen! Gerne auch öfters! Stollis, wann graben wir? Aaaargh!!
Suche, biete Bambus, alles was ihr wollt und mehr :-)

Mai082010

Kreditkartenkrise

Europas Banken und die Kreditkartenkrise

Anfangs hielt man die Idee, eine Kreditkarte ohne Schufa einzuführen, als fantastisch. Nunmehr könnte dies deutlich nach hinten losgehen. In den USA ist die sogenannte Kreditkartenkrise schon angekommen und Experten warnen davor, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis auch in Europa der Einsturz zu verzeichnen ist.
Im Juni 2009 kletterte die Zahl der Kreditkartenausfälle in den USA auf ein Rekordhoch. Der Grund: die wachsende Arbeitslosigkeit, die viele Kunden dazu führt, dass sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Viele Kredithäuser fürchten daher schon das schlimmste.

Als die Kreditkarte ohne Schufa angeboten wurde, boomte das Bankengeschäft wie nie. Millionenumsätze waren nunmehr zu verzeichnen und ließen die Banken glänzen. Jetzt schwächte diese Freude erheblich ab. Grund waren steigende Arbeitslosenzahlen und die berühmte Kurzarbeit, die in Deutschland Einzug gehalten hat. Viele Kreditkartenbesitzer waren so nicht mehr in der Lage, ihre offenen Rechnungen zu zahlen und gerieten stetig in die Schuldenfalle. Besonders die, die ohne Schufa-Auskunft ihre Plastikkarte bekommen haben, stehen nunmehr vor ernsten finanziellen Problemen.

Die Banken sind somit an ihrem Ziel weit vorbei geschossen. ,Schon im vorigen Jahr stand fest: Die Gefahr vor immensen Kreditkartenausfällen [Quelle Reuters externer Link] ist hoch. So stehen die europäischen Verbraucher mit rund 2500 Milliarden Euro in der Kreide. Vorreiter sind dabei die Briten. Doch auch die Verbraucher selbst sorgen sich, so riefen weitaus mehr Menschen bei der Schuldenberatungsstelle an. Und der aufsteigende Trend wird in den nächsten Monaten auch weiterhin anhalten. Der Grund liegt klar auf der Hand. Auch wenn die Wirtschaft langsam wieder ins Laufen gerät, die Arbeitslosenzahl ist noch nicht an solch einem Wert angekommen, bei dem man von „gut“ sprechen kann. Des Weiteren gibt es noch zahlreiche Firmen, die in Kurzarbeit leben, da die Produktion immer noch nicht richtig anlaufen konnte. Besonders schlimm: Jugendliche fanden die Idee der Kreditkarte ohne Schufa besonders reizvoll und griffen zu. Doch nur die Wenigsten finden nach ihrer Ausbildung einen Arbeitsplatz und können die offenen Rechnungen nicht mehr bezahlen. Der Kreislauf der Verschuldung hat begonnen.

Apr132010

Not on Facebook

not on facebookDas T-Shrit “Not on facebook” gewinnt aus aktuellem Anlass an neuer Bedeutung. Der Plan von Facebook, künftig “allgemeine Daten” über Nutzer an Dritte weiterzugeben, stösst auf erheblichen Widerstand. Die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner will sogar ihre Mitgliedschaft bei Facebook beenden, wenn die Missstände der Datensicherheit nicht behoben werden. “Not on facebook” war ursprünglich nur ein Statement, sich selbst von dem Netzwerk abzugrenzen und nicht das zu tun was jeder macht – nämlich bei Facebook zu sein. Jetzt ist es vielmehr ein Bekenntnis nicht seine Daten preiszugeben in dem Wissen, dass Facebook die Daten an Dritte weitergibt.

Wir wollen kostenlos ein Netzwerk nutzen und setzen selbstverständlich voraus, dass wir dafür keine Gegenleistung erbringen müssen. Der Nutzer hat zwei Möglichkeiten einer Gegenleistung: die Freigabe seiner Daten oder eine bezahlte Mitgliedschaft. An der bezahlten Mitgliedschaft hat Facebook offensichtlich kein Interesse, wohlwissentlich, dass von den 400 Millionen Nutzern vermutlich doch die eine oder andere Million User die Mitgliedschaft kündigen könnten.

Ich bezweifle, dass bei einer Kündigung die Daten vollständig gelöscht werden und somit die Weitergabe an Dritte verhindert wird. Der Facebook-Server mit dem nötigen Support und der Entwicklung verursacht erheblich Kosten, die in irgendeiner Form refinanziert werden müssen. Dieses “Problem” hat jeder Webseitenbetreiber, der seine Kosten im Rahmen halten will. Facebook ist gut beraten die Diskussion rasch zu beenden, bzw. über eine kostenpflichtige Mitgliedschaft nachzudenken.